Über uns

Die Möglichkeiten, sich einzubringen, sind vielfältig.
Entscheidend ist, dass sich der Elternbeirat als Team versteht, in dem sich Personen mit unterschiedlichen Kompetenzen und Kenntnissen, Interessen und Sichtweisen zusammenfinden.
So werden Mütter und Väter, die es verstehen, einen Förderverein zu gründen und/oder an Spendenmittel zu gelangen, ebenso benötigt wie Elternbeiräte, die gerne konzeptionell arbeiten
oder Veranstaltungen organisieren, mit Zahlen umgehen und Berechnungen durchführen, die die Gartenplanung und -gestaltung mit übernehmen oder die bereit sind, Öffentlichkeitsarbeit zu leisten.
Hilfreich sind zudem Elternbeiräte mit guten Netzwerken und Beziehungen, die direkte Kontakte beispielsweise zum Bürgermeister oder zu ortsansässigen Betrieben und Unternehmen herstellen können.
Jeder einzelne Beitrag ist wichtig und trägt zum Ganzen bei.

Quelle: Bayerischer Bildungs- und Erziehungsplan
Bildungs- und Erziehungspartnerschaft zwischen Eltern und Kindertageseinrichtungen
Information für Elternbeiräte und Interessenten zu BayKiBiG, BayBEP und Elternmitwirkung
(www.sozialministerium.bayern.de )

 

 

Darreichung des Elternbeirates für die Gesamterstellung des Konzeptes „Casa Don Bosco – Haus für Kinder“

 

Erziehungspartnerschaft mit Eltern

Eltern und pädagogische Fachkräfte sind Partner in der Bildung, Erziehung und Betreuung der Kinder. Familie und Kindertageseinrichtung öffnen sich füreinander, machen ihre Erziehungsvorstellungen transparent und kooperieren zum Wohle der ihnen anvertrauten Kinder.

Basis der Bildungs- und Erziehungspartnerschaft

Die Erziehungs- und Bildungspartnerschaft fokussiert die gemeinsame Verantwortung des pädagogischen Personals und der Eltern für das Kind. Die Umsetzung dieser Partnerschaft bedarf einer von gegenseitiger Wertschätzung getragenen aktiven Teilhabe der Eltern.

Sie berücksichtigt die Vielfalt der Familien, deren Bedürfnisse, Interessen und Möglichkeiten sich am Geschehen in der Einrichtung zu beteiligen. Kooperative Erziehungs- und Bildungspartnerschaft verlangt einen auf Dialog und Partizipation beruhenden Umgangsstil.

Information und Austausch

Die pädagogischen Fachkräfte informieren die Eltern regelmäßig, mindestens aber einmal jährlich, über Stand der Lern- und Entwicklungsprozesse ihres Kindes in der Einrichtung. Sie erörtern und beraten mit ihnen wichtige Fragen der Bildung, Erziehung und Betreuung des Kindes. Dies geschieht im folgenden Rahmen:

*Elterninformationsabende, zweimal jährlich
*proaktiv angebotene Entwicklungsgespräche, nach Möglichkeit zweimal jährlich
*Tür- und Angelgespräche
*Elternsprechstunden
*regelmäßiger Information über stattfindende Termine, z.B. Feste, Ausflüge etc. in mündlicher sowie schriftlicher Form
*Transparenz der täglichen pädagogischen Arbeit

Begleitung von Übergängen

Neuaufnahmen sowie Übergänge innerhalb der Kindertageseinrichtung „Casa Don Bosco – Haus für Kinder“ bedürfen einer besonderen Begleitung in der Erziehungspartnerschaft zwischen Einrichtung und Familien.
Mögliche Formen der Begleitung von Übergängen sind:

*Einzelgespräche
*Bereitstellung von Informationsmappen über die Kindertageseinrichtung  „Casa Don Bosco – Haus für Kinder“
*Schnuppertage
*Vorbesuche in den Bereichen
*Einführungselternabend
*relevante elternbildende Angebote vor und während der Übergangsphase

Mitarbeit der Eltern in der Kindertageseinrichtung (Krippe, Kindergarten, Hort)

Die Mitarbeit der Eltern in der Kindertageseinrichtung „Casa Don Bosco – Haus für Kinder“ gestaltet sich als Ergänzung/Erweiterung des vorhandenen pädagogischen Angebots durch die aktive Einbindung von elterlichen Ressourcen.

Die Eltern übernehmen dabei keine pädagogische Verantwortung in den Gruppen. Vielmehr bieten interessierte Eltern einen Schatz an Erfahrungen und Ressourcen, die unter Berücksichtigung organisatorischer Rahmenbedingungen der Einrichtung unterstützend zur Verfügung stehen. Die Mitarbeit der Eltern in der Kindertageseinrichtung „Casa Don Bosco – Haus für Kinder“ erfolgt abgestimmt in Form von:

Hospitationen

*Mitwirkung der Eltern bei Gruppenaktivitäten,
*Planung und Durchführung von Projekten
*Mitgestaltung von Festen

Beteiligung Mitverantwortung und Mitbestimmung

Eltern haben das Recht den pädagogischen Rahmen der Tageseinrichtung ihrer Kinder mitzugestalten. Der Elternbeirat in der Kindertageseinrichtung ermöglicht Eltern:

*sich an Grundsatzfragen der Kindertageseinrichtung zu beteiligen
*Konzeptionen, Jahres- und Rahmenpläne mit zu gestalten
*Veranstaltungen und besondere Aktivitäten gemeinsam zu planen
*sich an Elternbefragungen und Gesprächsforen zu beteiligen
*ein Beschwerdemanagement zu etablieren etc.

Stärkung der Erziehungskompetenz

Die Erziehungskompetenz der Eltern bildet die entscheidende Grundlage für die Entwicklung von Kindern. Diese wird unterstützt durch:

*Familienbildende Angebote sowie themenspezifische Gesprächskreise
*Elterngruppen
*Einzelgespräche mit den Erziehungspartnern (Eltern, Betreuungspersonal)
*Bereitstellen von elternbildenden Materialien etc.
*Sowie weitere Angebote

Beratung und Vermittlung von Fachdiensten

Der familiäre Alltag birgt neben allen schönen und spannenden Erfahrungen auch viele Herausforderungen. Aufgabe des pädagogischen Personals der Kindertageseinrichtung „Casa Don Bosco – Haus für Kinder“ ist es daher, die in ihrer Obhut stehenden Kinder zu beobachten und Eltern angemessen in ihren erzieherischen Tätigkeiten zu beraten und zu unterstützen. In Beratungsgesprächen kann neben diversen Fachdiensten auch an psychosoziale und medizinische Dienste vermittelt werden. Die Bereitstellung verschiedener Ratgeber zu den Themen Ehe, Familie und Erziehung sind gute Hilfen für Familien.

 

Quellen:
Konzept, Casa Don Bosco – Haus für Kinder ©Johanna König-Müller, 2015
Bayerisches Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz – BayKiBiG
Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen

Elternbeirat

Der Elternbeirat wird einmal jährlich von den Eltern gewählt. Er versteht sich als Team, in dem sich Personen mit unterschiedlichen Kompetenzen und Kenntnissen, Interessen und Sichtweisen zusammenfinden.
Der Elternbeirat agiert als Sprachrohr der Eltern.
Zu seinen Aufgaben zählt die Unterstützung und Förderung der Zusammenarbeit zwischen Eltern, dem pädagogischem Personal sowie dem Träger. Dazu trifft sich der Elternbeirat regelmäßig und führt über die abgehaltenen Sitzungen Protokoll.
Interessierte Eltern können, nach vorangegangener Rücksprache mit dem Elternbeirat, den regelmäßigen Sitzungen des Elternbeirats beiwohnen.
Der Elternbeirat trifft sich regelmäßig mit der pädagogischen Hausleitung, der Verwaltungsleitung und dem Träger. Bei Bedarf können bei diesem Treffen auch die pädagogischen Bereichsleitungen eingeladen werden.
Über folgende Themen wird hierbei beraten:
*Jahresplanung
*Planung und Gestaltung von regelmäßigen Informations- und  Bildungsveranstaltungen für die Eltern
*Projekte
*Öffnungs- und Schließzeiten
*Umfang und Veränderungen der aktuellen Personalausstattung
*Festlegung der Höhe der Elternbeiträge
*Fortschreibung der Konzeption der Einrichtung
*Formen der Zusammenarbeit mit der Grundschule
*Beteiligung und Beratung über Qualitässicherungsmaßnahmen
*Reflexion der pädagogischen Praxis bei Bedarf

Der Elternbeirat hält zweimal pro Jahr eine öffentliche Elternbeiratssitzung ab. Zu diesen werden die Eltern, die pädagogische Hausleitung, die Verwaltungsleitung, die pädagogischen Bereichsleitungen sowie der Träger eingeladen.
Über die regelmäßig abgehaltenen Sitzungen wird Protokoll geführt.
Der Elternbeirat informiert einmal jährlich in Form eines Rechenschaftsberichts sowohl Eltern als auch den Träger über die Inhalte seiner Tätigkeit.