Kinderhort

Ihre Ansprechpartnerin für den Bereich Hort:
Frau Franz, Tel.: 622 33 76 41
Telefon Empfang Hort: 622 33 76 40

Tagesablauf im Hort

Ab 10:00 Uhr

Montag ab 11:00 Uhr

Telefonische Erreichbarkeit des Hortes für Informationen

 

Ab 11:30 Uhr

 

* ZEIT ZUM ANKOMMEN *

Die ersten Kinder werden von uns in Empfang genommen

 

11:45 – 14:15 Uhr

* ZEIT ZUM MITTAGESSEN *

Tischrituale

 

12.00 – 16:00 Uhr

* ZEIT ZUM LERNEN*

In unseren Lernstudios können die Kinder individuell mit ihren Hausaufgaben starten, Einzelförderung nach Bedarf

 

14:30 – 16:00 Uhr

* ZEIT ZUM ESSEN *

Nachmittagssnack / Brotzeit

 

14:00 – 16:00 Uhr

* ZEIT ZUM SPIELEN *

Beginn des freien Spielens &

der angeleiteten Aktionen in den Funktionsräumen (Sportplatz / Garten)

 

16:00 – 17:00 Uhr

*ZEIT ZUM ABSCHIED NEHMEN*

Der Hort schließt

 

07:30 – 17:00 Uhr

Ferienprogramm

*INSELZEITEN*

In den Ferien

* ZEIT ZUM GEMEINSAMEN SPIELEN *

Gezielte pädagogisches Aktionen/Freispiel/Ausflüge/

* ZEIT FÜR BEWEGUNG

 

          

Lernstudio & Flexibles Arbeiten

Das Lernstudio ist eine zusammengefasste „Lernwelt“ aus Lernwerkstatt, Arbeitsstation und Medio Thek.

  1. Klare Vereinbarungen treffen.
    Flexible Hauaufgabenmodelle erfordern klare Vereinbarungen. Nur wenn die Rahmenbedingungen transparent und Erwartungen eindeutig formuliert sind, kann daraus eine vertrauensvolle neue Arbeitskultur entstehen.
  2. Kindern vertrauen.
    Als Pädagogische Bezugsperson sollte man den Kindern vertrauen und „loslassen“ können.
  3. Führung nicht vernachlässigen.
    Aus den Augen, aber nicht aus dem Sinn: Auch Kinder ohne permanente Anwesenheit vor Ort brauchen Führung.
  4. Fürsorgepflicht ernst nehmen.
    Pädagogen haben eine Fürsorgepflicht gegenüber den Kindern. Diese gilt insbesondere für flexible Arbeitsplatzmodelle und somit dem konstanten Begleiten der Hausaufgaben.
  5. Gemeinschaftsgefühl stärken.
    Den direkten Austausch fördern, sich gegenseitig schätzen, unterstützen – und so die Zusammenarbeit und das Gemeinschaftsgefühl stärken.
  6. Selbstbewusstsein und auch die Sozialkompetenz entwickeln
    Manche Kinder können nicht in der großen Gruppe lernen, auch hier versuchen wir unser Bestes, diesen Kindern einen geeigneten Arbeitsplatz zu schaffen.
  7. Verantwortung übernehmen.
    Der Schüler übernimmt mehr eigenverantwortliches Organisieren und sollte sich seiner Verantwortung gegenüber seinem Handeln bewusst sein.
  8. Klare Ziele setzen.
    Flexible Arbeitsmodelle erfordern mehr Durchsetzungswillen und Präsenz, um sich weiter zu entwickeln.
  9. Richtig kommunizieren.
    Die eigenen Aufgaben, Handlungen und Termine klar kommunizieren.
  10. Arbeitsrhythmus definieren.
    Den eigenen Rhythmus finden: Der Arbeitsrhythmus sollte an die eigene Produktivität und die persönlichen Bedürfnisse angepasst werden, ohne dabei die Prozesse in der Gruppe zu missachten.
  11. Sich selbst managen.
    Flexible Hausaufgabenmodelle verlangen ein hohes Maß an Selbstorganisation. Wer in flexiblen Arbeitsmodellen arbeitet, muss sich ein produktives Umfeld schaffen. Um in flexiblen Arbeitsmodellen erfolgreich zu arbeiten, müssen sich Schüler mit ihren eigenen Stärken und Schwächen auseinandersetzen: Wer beispielsweise hochstrukturiert und diszipliniert ist, wird in solchen Strukturen bessere Leistungen erzielen. Schüler, bei denen diese Talente nicht ausgeprägt sind, müssen versuchen, diese Schwachpunkte durch komplementäre Stärken auszugleichen
    Erkunden seines Biorhythmus! Jeder hat am Tag bestimmte Leistungsspitzen, die von Leistungstälern abgelöst werden. Es wäre ein Jammer, wenn man seine Leistungsspitzen mit unsinnigen Tätigkeiten vertrödelt und dann versucht, in den Leistungstälern sein Lernpensum zu erledigen!

Freizeit

Einen großen Teil des pädagogischen Auftrages des Hortes nimmt die Gestaltung der Freizeit ein. Schulkinder sollen im Hort vielerlei Arten der Entspannung und des Ausgleichs zu ihrem Schulalltag kennen lernen und finden. Sie sollen lernen, ihre Freizeit aktiv, kreativ und selbstbestimmend zu gestalten. Die Kinder sollen Vorschläge zur Gestaltung der Freizeit mit einbringen, bei allen  Angeboten mitbestimmen sowie bei der Umsetzung mitwirken.

Um dem gerecht zu werden, gibt es regelmäßige „Besprechungstreffen“.

Die Freizeitangebote sind situationsorientiert, offen und freiwillig.

Der situationsorientierte Ansatz bietet die Möglichkeit, soziales, emotionales und kognitives Lernen zu verbinden und nimmt Bezug

a) zur aktuellen Lebenssituation der Kinder

b) zur eigenen Persönlichkeit

c) zur aktuellen Struktur der Gruppe

d) zum Geschehen im Hort, Schule, Elternhaus und Gemeinde

Die Umsetzung und Ausführung der Angebote erfolgt in Projekt- und Neigungsgruppen.

Die Kinder tragen sich bei der jeweiligen Projektgruppe ein. Sie sollen bei ihrer Entscheidung die Dauer der gewünschten Aktion mit bedenken und versuchen, bis zum Ende dabeizubleiben. Auf diese Weise können die Kinder am Ende gute Ergebnisse sehen und Erfolge für sich selber  verbuchen. Gesammelte Erfahrungen in einem Bereich können gegebenenfalls auch in anderen Bereichen angewendet werden. Spontane Angebote stehen allen Kindern offen.

Zur Gestaltung der Freizeit stehen den Kindern alle Räume des Kinderhortbereiches und die Räume des gesamten Hauses zur Verfügung. Der Aufenthalt im Kinderhort soll Spaß machen und keine Fortsetzung der Schule sein.